Home
Aktuelles
Details
Galerie
Wir über uns
Therapie
Kosten
Fragen & Antworten
Empfehlenswerte Bücher
Links
Gästebuch
Kontakt / Organisation
Impressum


Druckansicht Druckansicht


Allgemeinarzt - Naturheilkunde - Chirotherapie - Umweltmedizin

Dr. med. Mathias Kropf, Allgemeinarzt,
Naturheilkunde, Chirotherapie, Umweltmedizin
Falkenstraße 2, 91244 Reichenschwand


Tipps bei Fußpilz aus der Naturheilpraxis
Dr. med. Mathias Kropf, Falkenstr. 2, 91244 Reichenschwand

Obwohl Männer häufiger unter Fußpilz (Mykose) leiden, sind Frauen keineswegs davor gefeit. Pilze lieben feuchte und warme Stellen, deshalb bilden schwitzende Füße ("Schweißfuß") ideale Voraussetzungen für die Ansiedlung eines Fußpilzes. Wenn sich der Fußpilz (korrekte Bezeichnung: „Tinea pedis“) einmal angesiedelt hat, dauert es ca. 4 Wochen, bis Sie ihn wieder los sind. Schlimmer ist, wenn der Fußpilz immer wieder kommt (Rezidive häufig) und sich dann nicht nur auf der Haut, sondern auch im Fußnagel ausbreitet (Nagelmykose). Aber auch andere Körperstellen sind vor ihm nicht sicher (Tinea corporis bzw. Trichophytie), an den Oberschenkeln bzw. Leistenbereich spricht man von einer Tinea inguinalis.

Die folgenden Tipps wollen Ihnen helfen, damit es erst gar nicht zum Schlimmsten kommt! Und noch eins: Wählen Sie aus der Vielzahl der folgenden Tipps einen (maximal zwei!) aus, mit denen Sie gegen Ihren Fußpilz individuell vorgehen! Viel hilft nicht immer viel !! Stimmen Sie Ihren Behandlungsplan mit einem Arzt Ihres Vertrauens ab!


  • Verwöhnen Sie Ihre Füße: Zu Beginn einer Pilzinfektion (rissige Haut mit/ohne Blasen, brennendes Gefühl mit Juckreiz) hilft Barfußgehen (auch im Wohnbereich möglich, je nach Jahreszeit auch draußen). Gönnen Sie sich und Ihrem Fuß, so oft es geht, eine Pause (Ausruhen!). Dadurch können Sie die gefürchtete bakterielle Infektion vermeiden! Auch ein Barfuß-Wochenende an einem Salzwasserstrand bleibt in Urlaubszeiten zu überlegen!

  • Falls wunde Stellen in Ihren Zehenzwischenräume aufgetreten sind, dann können Sie Kompressen auf die entzündeten Stellen legen. Dies lindert die Entzündung, den Wundschmerz und den Juckreiz.
    Herstellung der Kompresse:
    Lösen Sie ein Päckchen Babypuder in einem Glas Wasser auf, tauchen Sie ein weißes, unbenütztes Baumwolltuch in diese Lösung. Danach wickeln Sie den Fuß drei- oder viermal täglich für 15 bis 20 Minuten mit dieser getränkten
    Kompresse ein (zum Beispiel Abends
    vor dem Schlafengehen!).

  • Ein Salzbad hilft auch: Baden Sie Ihre Füße fünf bis zehn Minuten in einer Salz- bzw. Solelösung: Zwei Teelöffel Salz (Kochsalz oder besser Totes Meer Salz) auf ein Glas Wasser lösen und dann in eine Fußwanne (Plastikeimer oder Plastikgefäß) geben. Dieses Bad so oft machen (1-2 mal täglich) bis der Fußpilz verschwunden ist (ca. 2-3 Wochen). Solche Salzfußbäder beugen auch einer erneuten Pilzbildung vor – sind also bestens zur Vorbeugung gegen erneutes Pilzwachstums geeignet. Außerdem sind sie geeignet zur Verminderung des Fußschweißes.

  • Medizinische Präparate gegen Fußpilz enthalten Chemotherapeutika wie Miconazol, Clotrimazol, Nystatin, Tolnaftat oder/und Fettsäuren. Sie werden zwei- bis dreimal täglich aufgetragen (Salbe, Puder, Spray). Die Anwendung sollte im Mittel bei vier Wochen liegen und eventuell ein bis zwei Wochen nach dem Verschwinden des Pilzes fortgeführt werden.

  • Fußpilz zwischen den Zehen: hier ist bei intakter Haut eine 25 %-ige Aluminiumchlorid-Lösung hilfreich (Apotheke) !
    Beachten Sie hierbei: Offene Wunden nicht mit dieser Lösung behandeln!. Die Lösung zwei- bis dreimal täglich mit einem Baumwolltupfer auf die Zeheninnenseiten auftragen. Zwei Wochen lang durchführen bis die Entzündung abgeklungen ist.

  • Auch eine Paste aus Backpulver leistet hilfreiche Dienste bei Fußpilz zwischen den Zehen. Dazu das Backpulver mit wenig lauwarmen Wasser verrühren und dies Paste auf die betroffenen Zehenzwischenräume auftragen. Kurz einwirken lassen und wieder abspülen. Danach den Fuß gut abtrocknen und Puder auftragen.

  • Abgestorbene Hautreste sorgsam entfernen, denn sie können noch lebensfähige Pilznester enthalten (Übertragungsgefahr!). Nach einem Wannenbad bzw. Duschen gut nachspülen! Achten Sie auf Ihre Fußnägel, denn sie sind ein bevorzugter Nistplatz für chronischen Fußpilz! Reinigen Sie Ihre Nagelunterseiten alle zwei bis drei Tage vorsichtig, damit Sie keine Verletzungen setzen (darin siedeln gern wieder neue Pilzkulturen). Auch wenn die Pilzinfektion bereits abgeklungen ist, können Sie noch eine Antipilz-Creme oder Lotio anwenden (einmal täglich ausreichend als Prophylaxe).

  • Gutes Schuhwerk: keine Plastik- oder Gummischuhe (Feuchtigkeitsstau!). Baumwolle oder Leder ist das beste Material. Schuhe zweimal täglich wechseln und gerade nicht gebrauchtes Schuhpaar ausreichend lange trocknen lassen (ca. 24 Stunden). Zusätzlich immer wieder mal ein Antifußpilz-Spray oder Puder verwenden (desinfizierender Effekt!).

  • Tragen Sie ausschließlich Baumwollsocken, die Sie wie die Schuhe auch zweimal täglich wechseln (keine Synthetiksachen!). Waschen Sie Ihre Baumwollwäsche sehr heiß (90 Grad) – dies vernichtet die Pilzsporen.

  • Ein gutes Rezept: 30 Gramm Salbei und 30 Gramm Agrimoniawurzel (in Apotheken erhältlich) mit zwei Gläsern Weißwein mischen und diese Mischung in einem Kochtopf 20 Minuten lang kochen. Danach abkühlen lassen und den Fuß in diesem Sud mehrmals eintauchen.

Weitere Kräuter gegen Fußpilz:

  • Knoblauch (Allium sativum) : eines der häufigsten und empfehlenswertesten Antipilzmittel (Antimykotika / Antiseptika). Knoblauchknolle ist vor allem bei der Behandlung von Hefepilzinfektionen (auch der Scheide – verlinken!!!!) wirksam.

    Fußbad mit Knoblauch: mehrere zerdrückte Zehen in warmes Wasser geben und ein wenig medizinischen Alkohol (Äthanol) dazu geben.

    Oder Knoblauchöl Anwendung: einige zerdrückte Knoblauchzehen ein bis drei Tage lang in Olivenöl ziehen lassen, danach abseihen und das so gewonnene Knoblauchöl mit einem Wattebäuschchen zweimal täglich zwischen Ihre Zehen auftupfen.

  • Ingwer (Zingiber officinale) : Ingwer als Tee oder als Sud (dreimal täglich) zu sich nehmen. Enthält die Caprylsäure – das zweitbeste Mittel gegen Pilze (nach Knoblauch).

    Zubereitung des Suds: 30 Gramm Ingwerwurzel pro Tasse mit kochendem Wasser zubereiten; diesen Tee 20 Minuten lang kochen und legen Sie dann einen darin getränkten Wattebausch oder Gazetuch auf die befallenen Hautstellen.

  • Süßholz (Glycyrrhiza glabra) : In der Süßholzwurzelknolle stecken 25 pilzabtötende (fungizide) Substanzen (gut wirksam auch bei Körperbefall – Trichophytie!). In das oben genannte Knoblauchfußbad (Seitenlink!!) einfach ein wenig zerkleinerte Süßholzwurzel geben!

    Oder ein Sud mit Süßholzwurzel: Fünf bis sieben Eßlöffel des getrockneten Krauts pro Tasse mit kochendem Wasser 20 Minuten lang kochen und den Sud abkühlen. Legen Sie ein darin getränkten Wattebausch oder ein Gaze- oder Baumwolltuch auf die befallenen Hautbezirke.

  • Myrtenheide (Melaleuca, verschiedene Spezies): das besser unter dem Namen Teebaumöl bekannte und gut wirksame Antipilzmittel (Antiseptika) ist sehr nützlich. Verdünnen Sie das Öl mit der gleichen Menge Wasser oder Pflanzenöl (Olivenöl o. ä.) und tragen Sie dann diese Mischung dreimal täglich direkt mit einem Wattebausch oder einem Baumwolltuch auf die betroffenen Hautbezirke auf. Bitte nicht einnehmen!!

  • Kamillenöl : oft Bestandteil vieler rezeptfreien Antiseptika. Anwendung genauso wie bei Teebaumöl (Verlinkung!!) – beide Öle können auch gern gemischt werden! Vorsicht Heuschnupfen-Patienten: Kamille kann allergische Reaktionen hervorrufen!

  • Sonnenhut (Echinacea, verschiedene Spezies) : Die immunstimulierende Wirkung wird bei Hefepilzinfektionen (verlinken!!) geschätzt, ist aber genauso wirksam bei Fußpilzinfektionen. Am besten zur äußerlichen Anwendung geeignet ist eine Tinktur (Apotheke!). Innerlich können Sie die Tropfen zu einem Saft (verlinken siehe oben mit: Ein gutes Rezept!!) geben, um die Wirkung der Kräuterkur zu erhöhen!

  • Orangenwurzel (Hydrastis) : [nur über Internet beziehbar] Diese Kraut enthält Berberin, ein ausgezeichnetes biologisches Antibiotikum, daß stark pilztötende Eigenschaften aufweist. Aber auc andere Pflanzen mit gelber Wurzel enthalten diese Substanz wie Berberitze, Goldfaden, gemeine Mahonie und Gelbwurzel –siehe auch unter Hefe- und andere Pilzinfektionen (verlinken!!!).
    Angewendet wir meist ein Orangenwurzel-Tinktur, die i.d.R. dreimal täglich mit Saft vermischt getrunken wird (mit der Dosierung an die Packungsbeilage halten!).

    Herstellung eines Suds: fünf bis sieben Teelöffel des getrockneten Krauts pro Tasse Wasser aufkochen und 20 Minuten lang köcheln. Danach den Sud abkühlen lassen und bei angenehmer Temperatur einen darin getränkten Wattebausch oder ein Baumwolltuch auf die befallenen Hautzonen auftragen (dreimal täglich).

  • Zitronengrasöl: erhebliche fungizide Wirkung; zum Beispiel als Tee: 3 – 4 mal täglich eine Tasse trinken. Nutzen Sie die gebrauchten Teebeutel, um sie auf die befallenen Hautareale aufzulegen.

  • Oregano-Öl: wirkt auf natürliche Weise gegen Bakterien und Pilze! Zum Beispiel: 5 – 10 Tropfen Oregano-Öl in Flüssigkeit einnehmen.

  • Zimt und andere pilztötende Kräuter : zum Beispiel als Teemischung: Fenchel, Pfefferminze, Zimt, Orange, schwarze Johannisbeere, Salbei, Thymian, grüne Minze. Weitere pilzabtötende Kräuter: Dill, Estragon, Basilikum, Rotklee, Zitrone.

  • Safranwurz : zum Beispiel Safranwurzöl mit Wasser verdünnen (1:2) und diese Mischung direkt auf die betroffenen Hautareale auftragen (Wattebausch/Baumwolltuch).

Beachten Sie: eine zu kohlenhydratreiche Ernährung fördert das Pilzwachstum! Deshalb am besten einige Wochen lang Ihre Ernährung auf Rohkost umstellen (Obst und Gemüse bevorzugen!).

Falls ein zusätzlicher Pilzbefalls Ihres Dickdarmes (zum Beispiel durch Stuhluntersuchung) festgestellt wurde, dann ist die reichliche Zufuhr an Acidophilus-Kulturen für mehrere Tage sehr hilfreich. Damit unterstützen Sie den Aufbau Ihrer so wichtigen Darmflora (verlinken mit Darminfektionen!!).

Gute empfehlenswerte Saftmischungen bei (Fuß-) Pilzbefall:
Karotten, Rote Bette und Gurken oder Karotten und Spinat oder auch alleinig Karotten-Saft!

Unser Praxisteam wünscht Ihnen einen guten Behandlungerfolg!



                                                   Zurück zu "Aktuelles"

nach oben



     © 2004 by Dr. med. Mathias Kropf created by symweb gmbh, Leonberg