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Allgemeinarzt - Naturheilkunde - Chirotherapie - Umweltmedizin

Dr. med. Mathias Kropf, Allgemeinarzt,
Naturheilkunde, Chirotherapie, Umweltmedizin
Falkenstraße 2, 91244 Reichenschwand


Tipps gegen Darmparasiten (Amöbiasis) aus der Naturheilpraxis Dr. med. M. Kropf, Falkenstrasse 2,
91244 Reichenschwand

Darmparasiten (Amöben) sind in den Industrieländern auf den Vormarsch. Amöben sind oft durch Reisen erworben, aber auch in unseren Breiten kommen sie überall vor.

Mittel der Wahl in der klassischen Medizin bei Amöbenbefall ist das Metronidazol (verschreibungspflichtiges Chemotherapeutikum, wirksam vor allem bei Erregern, die keinen Sauerstoff zum Leben benötigen). Da es oft zu Nebenwirkungen während der Einnahme von Metronidazol (Tabletten und / oder Scheiden-Zäpfchen), kommen kann (Bauchschmerz, Übelkeit, Erbrechen bis hin zu Nervenschädigungen der Extremitäten), gilt es natürliche Alternativen aufzuzeigen.

Aber auch Kräuter können in der angegeben Dosierung zu leichter Übelkeit führen; deshalb die Behandlung mit dem Arzt Ihres Vertrauens absprechen - in der Regel Ihr Hausarzt!

Zunächst die Kräuter gegen Amöbenbefall:

Chinarinde:
Chinarinde ist die pflanzliche Quelle für das Anti-Malariamittel Chinin. Amöben sind mit den Erregern der Malaria (Mikroben) nah verwandt; deshalb scheinen die gleichen Substanzen zu wirken. Chinarinde als Tee schmeckt ziemlich bitter (etwas Süßholzwurzel zu diesem Tee lindert den bitteren Geschmack!): einen halben Teelöffel gemahlene Chinarinde in einer Tasse mit kochendem Wasser zehn Minuten ziehen lassen, 2-3 Tassen pro Tag.

Beifuss (Artemisia annua):
Beifuss hat sich sowohl bei der Bekämpfung der Malaria als auch zur Behandlung der Amöbiasis als erfolgreich erwiesen. Empfehlenswert: einen Tee aus zwei bis fünf Teelöffeln Beifußkraut kochen und ein bis drei Tassen pro Tag trinken. Gute Erfahrungsberichte betroffener Patienten liegen vor, wenn Beifuss mit dem chinesischen Kraut Gossypol eingenommen wird –vor allem gute Wirkung bei therapieresistenter Amöbiasis und Giardose.

Großer Alant (Inula helenium): Alant enthält zwei Amöben tötende (amöbizide) Wirkstoffe: Alantolacton + Isoalantolacton.
Dieses Kraut ist relativ ungefährlich in der Anwendung: einen Teelöffel des getrockneten Krauts pro Tasse mit kochenden Wasser nehmen und den Tee 20 Minuten köcheln lassen; bis zu drei Tassen pro Tag.

Papaya: Die Frucht des Melonenbaumes enthält sowohl antiseptische als auch antiparasitäre Bestandteile (z.B. Carpain). Am besten ein paar zerstoßene Samen zu einem Saft (Preiselbeersaft ausgezeichnet ergänzend gegen die Parasiten wirksam!) mischen (leicht bitterer Geschmack!).

Brechwurzel (Cephalis ipecacuanha): als Tinktur (Apotheke) erhältlich; 30 Tropfen einer Brechwurzeltinktur einmalig.

Orangenwurzel (Hydrastis canadensis): enthält den amöbiziden Wirkstoff Berberin; auch noch enthalten in der Berberitze, gemeinen Mahonie, Goldfaden und Gelbwurz – alles Kräuter mit gelben Wurzeln. Vorsichtig bei der Dosierung! Nur unter ärztlicher Kontrolle! Nicht für Schwangere geeignet! Die empfohlene Dosis zum Abtöten der Parasiten beträgt 10-15 Gramm des getrockneten Krauts in Form von Tee oder Kapseln auf dreimal täglich verteilt.

Quellen: Dr. James A. Duke: "Die grüne Apotheke", Rodale Gesundheitsbücher

Unser Praxisteam wünscht Ihnen einen guten Behandlungerfolg!



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