Home
Aktuelles
Details
Galerie
Wir über uns
Therapie
Kosten
Fragen & Antworten
Empfehlenswerte Bücher
Links
Gästebuch
Kontakt / Organisation
Impressum


Druckansicht Druckansicht


Allgemeinarzt - Naturheilkunde - Chirotherapie - Umweltmedizin

Dr. med. Mathias Kropf, Allgemeinarzt,
Naturheilkunde, Chirotherapie, Umweltmedizin
Falkenstraße 2, 91244 Reichenschwand


„Wandeln in der Demut - Teil 3“
von Keith Moore in Believer´s Voice of Victory -
November 2000 -
KCM Ministr. Inc. - JESUS IS LORD -
Übersetzung: Dr. med. Mathias Kropf

"Diagnose: STOLZ - das Rezept dagegen: WAHRE DEMUT"

Als ich noch ein Teenager war, bemühte ich mich, mein Auto für die Freitagnacht herauszupolieren; und das war damals eine ernste Sache für mich! Nebenbei gesagt brauchte ich volle zwei Tage, um alles fertig zu haben, so dass du dich im Chrom der Wagenräder perfekt sehen konntest. Du hättest dein Haar darin kämmen können und sogar jede einzelne Locke genau an ihren Platz kämmen können. Und dann noch dieser Motor...Ich habe ihn sehr gut aufgemotzt und solange an ihn herumgebastelt, bis er wirklich echt gut lief.
Das Wochenende kam - und ich war bereit!! Ich stylte mich vollkommen, zog meine Arme ein klein wenig in die Höhe und trug dazu ein T-Shirt mit hochgezogenen Ärmeln, so dass gerade genug von meinen Muskeln zu sehen war. Dann ging ich auf Tour und kreuzte an einem Platz, wo die Kids schon herumlungerten... Dazu saß ich kerzengerade im Auto, ließ einen Arm aus dem Fenster heraushängen (um damit meine Muskeln zu zeigen!) und als ich an der Straßenecke stoppen musste, schaute ich immer geradeaus - ich schaute niemals um mich herum oder irgendjemand direkt in die Augen, denn das wäre dann überhaupt nicht "cool" gewesen - und danach jagte ich den Motor so richtig hoch. Natürlich hoffte ich dabei, dass sich alle Köpfe nach mir umdrehten.

Du weißt sicherlich, von was ich hier spreche! Jede Körperfaser in mir schrie: "Schaut mich an! Schaut mich an!" Warum tat ich wohl dies alles? Ich wollte, dass die mich umgebenden Leute beeindruckt von mir sein sollten. Gewiss, ich war ein typischer Teenager in diesen Tagen, aber was damals mein Leben wirklich bestimmte, hieß: der Stolz des Lebens.

Nun, für viele Menschen schien mein Stolz als Teenager damals harmlos, wohl eher lustig, aber wenn du dies unkontrolliert in deinem Leben als wiedergeborener Christ zulässt, dann kann es schnell ein kritisches Maß erreichen. In den verschiedenen Artikeln dieser Serie in BVOV ("Believer´s Voice of Victory") unter "Wandeln in der Demut" haben wir uns schon mit der Kraft des Stolzes beschäftigt, die dich wortwörtlich vom Gnadenstrom Gottes in deinem Leben abschneiden kann und damit deinen Nutzen für das Reich Gottes direkt begrenzt. So, wenn es dein Herzenswunsch ist, in echter Demut vor dem Herrn zu wandeln und sich gleichzeitig allen Anspielungen von Stolz zu enthalten, dann wird es sehr hilfreich für dich sein, wenn du einige Indikatoren bzw. Anzeichen von Stolz kennen lernst. Damit kannst du den Stolz in deinem Leben einfacher erkennen.

Dankenswerterweise offenbart die Bibel uns sie. Ich werde jetzt ein paar der gemeinsamen Anzeichen und Manifestierungen von Stolz mit euch betrachten. Es kann dabei nicht von einer vollständigen Aufzählung die Rede sein. Und obwohl ich die Anzeichen von Stolz alle kenne, kann ich trotz allem nicht im Rahmen solch eines kurzen Artikels alle Manifestierungen von Stolz mit euch diskutieren. Aber seitdem Stolz ein Gräuel ist vor Gott (Spr.6,16-17), ist es wichtig, dass wir eine Idee davon bekommen, welche bösartigen Beschaffenheit die Substanz von Stolz enthält, damit wir beginnen können, diesen (Stolz) aus unseren Leben heraus zu reißen.

Spr.6,16-17: "Sechs Dinge sind es, die dem Herrn verhasst sind, und sieben sind seiner Seele ein Gräuel: Stolze Augen, falsche Zunge und Hände ..."

Und erinnere dich bitte, der Ort, wo Stolz sich manifestiert ist in dir selbst - nicht bei deinem Bruder oder deiner Schwester! Natürlich ist es wahr, dass du, um so mehr du den Stolz bei dir erkennst, ihn auch bei den anderen Menschen sehen wirst; aber der Zweck dieser Übung soll es sein, dich selbst zu richten und nicht die anderen.

Stolz spricht immer von sich selbst

Zuallererst spricht der Stolz immer von sich selbst ! Jesus sagte: Wer aus sich selbst redet, sucht seine eigene Ehre... (Joh.7,18). Der Stolz sucht nach der Verherrlichung des Menschen. Ein stolzer Mensch möchte den anderen imponieren, so dass er beeindruckt von ihm bzw. von ihr ist; und zwar mit dem, was er weiß, was er hat bzw. besitzt, was er tut und wie er aussieht. Der Stolze möchte, dass du deine Aufmerksamkeit auf ihn selbst richtest. Der stolze Mensch kann nicht still sein und anderen Menschen zuhören. Er möchte immer wieder den anderen wissen lassen:
"Ich weiß mehr von alledem, was du weißt und möglicherweise sogar noch mehr."
Der Stolz wird dich wissen lassen: "Oh, ich habe drei von diesen Fällen zu Hause. Tatsächlich bin ich ein regelrechter Ausnahmefall."

Du kannst diese Manifestation von Stolz an ihren Hauptwörtern erkennen:
Ich, mir, mein und meine .

Der Stolz bringt immer wieder die Unterhaltung auf die Menschen, die er kennt, die Plätze, wo er schon gewesen ist, seine Markensachen, sein Auto, sein Haus etc. Der stolze Mensch ist nicht an den anderen echt interessiert. Er ist nur daran interessiert, was er von sich selbst sagen kann. Der Stolze unterbricht die anderen Menschen und maßt sich an, dass die anderen genauso an ihm interessiert seien, wie er selbst. Der Stolz in einem Menschen maßt sich an, dass der andere in einem Zimmer schon von ihm und seinen Heldentaten weiß bevor er den Raum überhaupt betreten hat...oder wenn nicht, dass der andere das dies gleich nachholt.
Der Stolz ist blind gegenüber den Gefühlen anderer Menschen. Der Stolze wird dich zu unmöglichen Zeiten aus dem Bett telefonieren und über eine Stunde von seinen Sachen erzählen, ganz gleich, ob du seinen Müll anhören willst oder nicht. Er (=der Stolze) setzt voraus, dass du sowieso nicht besseres zu tun hattest, als alles stehen und liegen zu lassen, um ihm zuzuhören, wenn er von seinen Ferien, von seinem neuem Auto, der guten Erziehung seiner Kinder und der Schule und der berühmten Person erzählt, die er gestern erst getroffen hat usw.

Stolz ist nie beeindruckt

Weil der stolze Mensch immer wieder Eindruck von sich selbst machen will, erlaubt er es nicht, selbst beeindruckt zu werden. Der Stolze will immer zu allen Gelegenheiten "über Allem und Jedem" stehen. Es macht dabei überhaupt nichts, was der andere hat oder getan hat bzw. gesehen hat. Die stolze Person hat alles immer etwas besser und größer gesehen.
Stolz wird immer die Segnungen anderer Menschen schmälern und herunter diskutieren.

Der Stolze zeigt sich immer wieder darin, dass er mehr gesehen, mehr getan und mehr erlebt bzw. erfahren hat als der andere - egal ob dies nun stimmt oder nicht. Stolz macht dich immer ein wenig größer und besser gegenüber den anderen; wenn es sein muss sogar dadurch, indem der Stolze die Segnungen der anderen Person schmälert und dadurch wegnimmt. So wird der Eindruck seiner eigenen Größe und Gewichtigkeit aufrechterhalten.

Vielleicht konntest du einmal dieses Verhalten an dir selbst erkennen, nämlich dann, wenn du von irgendjemandes Erfolgs oder Segnungen irritiert oder verärgert warst. Wenn ein Freund von dir sich freut, dass du 40 Pfund verloren hast oder dass du ein neues Auto bekommen hast, macht dich das wütend? Warum? Nimm niemals die Segnungen anderer Menschen weg!! Erlaube dir, dich an ihren Segnungen zu erfreuen. Dann, wenn du selbst einen Erfolg erreicht hast in irgendeiner Sache, werden auch sie sich an deinem Erfolg mitfreuen.

Stolz weiß immer alles

Eine der Manifestierungen von Stolz, die dich in sehr große Schwierigkeiten in deinem Leben bringen können ist jene Haltung, die sagt: "Ich weiß schon alles, von dem, was ich wissen muss."
Und das deshalb, weil der Stolz die Illusion aufrechterhält, dass er größer und besser ist, als jeder andere um ihn herum und damit für Alles ein Experte ist. Deshalb fragt der Stolze auch nicht nach Richtungsweisung, Korrektur oder anderweitige Unterstützung.
Wieviel Zeit hast du schon in einer fremden Stadt vertan, bloß weil die Person, die das Auto fuhr, ganz sicher war, dass sie den Weg zum Bestimmungsort wusste, ohne je einmal auf die Landkarte zu schauen oder einmal anzuhalten, um nach der Richtung zu fragen. Sie war einfach zu hochmütig und zu stolz um zuzugeben, dass sie den Weg eben nicht wusste. Oder, wann hast du das letzte Mal jemand gesehen, der keine Erfahrung mit einem bestimmten Teil einer Ausrüstung bzw. eines Werkzeugs hatte, obwohl er darauf bestand, genau zu wissen, wie er damit umzugehen hat?

Der Stolze kann eben keinesfalls zugeben, dass er nicht in allen Dingen ein erfahrener Spezialist ist. Er kann nicht zugeben, dass er einmal etwas nicht weiß. Und natürlich ist dies Torheit, weil niemand auf dieser Welt alles wissen kann! - AMEN !! -

Stolz ist nicht belehrbar

Weshalb kann der Stolze nicht zugeben, dass er nicht alles weiß? Weil der Stolze nicht belehrt oder unterrichtet werden möchte und damit auch nicht korrigiert werden möchte. Er möchte lehren. Und der Stolze möchte auch nicht darüber nachdenken, dass er nicht in allem perfekt ist; und so kommt es, dass er auch keine Korrektur braucht. Der Stolze wird dem Lesen solch eines Artikels in der Regel widerstehen, weil er denkt: "Ich brauche diese Belehrung nicht. Ich habe dies schon alles in mir. Ich brauche keine erneute praktische Anwendung von diesen Dingen. Ich bin schon anspruchslos genug. Ich muss nicht auch noch auf diesem Gebiet an mir arbeiten."

Der Stolze gefällt sich in seinem eigenem Denken, dass er keine Korrektur nötig hat, dass er nicht beständiges Training braucht und das Gelernte permanent anwenden muss, weil der Stolze denkt: "Nun, ich bin ein Alleskönner. Ich unterscheide mich halt von den Menschen, die beständig studieren, beten, trainieren und ihre Erkenntnisse immer wieder anwenden müssen." Selbst wenn du tatsächlich der Beste von allen bist, indem was du tust, oder die Salbung noch immer auf deinen Dienst zu ruhen scheint; in dem Moment, wo du anfängst zu sagen: "Nun, ich brauche jetzt keine weitere praktische Umsetzung bzw. Anwendung mehr, ich muss mich nicht weiter auf meinem Gebiet ausbilden." - das ist genau der Zeitpunkt, wo du beginnst zu fallen. Das ist es auch, weshalb der Stolz eine derartige Begrenzung ist (für deine Brauchbarkeit in Gottes Reich - Anm. d. Übers.); weil, in dem Moment, wo du denkst, dass du alles über eine bestimmte Sache schon weißt, fängst du an, dich von dem Lernprozess und den damit verbundenen Wissenszuwachs abzuschneiden. Der Zeitpunkt, wo du beginnst, eine Kunstfertigkeit bzw. Talent von dir nicht mehr zu praktizieren und damit zu pflegen, ist genau der Zeitpunkt, wo du keine Weiterentwicklung mehr haben wirst.

Stolz kann nicht empfangen

Wie ich schon am Anfang gesagt habe, begrenzt der Stolz Gottes Handlungen in deinem Leben. Eine der schwersten Komplikationen in diesem Bereich, was der Stolz in deinem Leben alles anzurichten vermag ist, dass er dich unfähig macht, zu empfangen.
Denk einmal eine Minute darüber nach - denn oft erwecken stolze Menschen den Eindruck oder ein Gefühl von Berechtigung, weil sie sich gegenüber anderen Menschen verdient gemacht hätten, zum Beispiel indem sie ihnen Sachen versorgt haben oder Dinge für sie erledigt haben. Und in genau solchen Begebenheiten kannst du den Dünkel, die Undankbarkeit und die Überheblichkeit von stolzen Menschen erkennen. In vielen Situationen erstickt der Stolz regelrecht jede Art von Empfang. – Es erfordert wirkliche Demut, um vom Herrn zu empfangen, indem du dir klar darüber wirst, dass du es nicht zurückzahlen kannst. Der Stolze möchte keinesfalls zugeben, dass er irgendetwas braucht oder dass irgendjemand anderes als er mehr zu geben imstande ist. Stolz möchte immer der Geber sein, weil damit das Gefühl von Bedeutung und Kontrolle verbunden ist; denn zu empfangen ist dem stolzen Menschen absolut unbequem. Warum? Weil es nicht jenes Gefühl (von Kontrolle und Manipulation) freisetzt in ihm, als wenn er selbst jemanden belehrt und "dient".

Im Dienst kann es herausfordernd sein, wenn eine alleinerziehende Mutter mit zwei Kindern, die nicht gut gepflegt aussehen und schmutzige Kleidung tragen nach dem Gottesdienst zu dir nach vorn kommt, und einen zerknüllten schmutzigen Fünf-Dollar-Schein in ihrer Hand hat. Und oft möchte ich am liebsten sagen: "Oh nein, Schwester, du brauchst es selbst am nötigsten. Und hier, lass mir dir noch fünfzig Dollar hinzulegen."
Aber ich sollte mich erinnern, dass Stolz beides begrenzt, nämlich mein Empfangen und ihr Empfangen ebenso.

So sollte ich auch das leben, was ich glaube und predige - dass Gott den Menschen eine Ernte schenken will, wenn sie geben und säen und wenn sie festhalten an dieser göttlichen Ernte im Glauben. Daher, wenn ich zu stolz bin ihre Gabe (den zerknüllten schmutzigen Fünf-Dollar-Schein) zu empfangen, versage ich ihnen eine Möglichkeit des Säens und Einbringens ihrer Ernte vom Herrn. Ja, es ist demütig ein Geschenk von irgendjemand in Empfang zu nehmen, der offensichtlich nicht in guten finanziellen Verhältnissen steht, denn dem Empfang dieser Gabe zu widerstehen und sie damit nicht anzunehmen ist eine der schlimmsten Formen von Stolz und Arroganz. Es ist wirklich eine grobe Beleidigung und Demütigung für diese Person.
Wenn ich nicht demütig genug bin, einer armen Person die Möglichkeit zu geben in meinen Dienst und in mein Leben etwas hineinzusäen, könnte mich mein Stolz in meinem Herzen so verhärten, dass ich zu einem Punkt komme, wo ich von niemanden mehr irgendetwas empfangen kann, selbst nicht einmal von Gott selbst. Wenn ich die echte Demut verlasse, dann werde ich meine eigene Fähigkeit, von Gott sein größtes Geschenk, was ER mir zu geben vermag, zu empfangen, nämlich Seine wunderbare Gnade und Herrlichkeit, genauso wenig empfangen können. Wenn das geschehen ist, wird der Herr mich nicht länger für Sein Reich verwenden können. Das ist ein Preis, den ich nicht gewillt bin zu zahlen - und du solltest genauso wenig gewillt sein.

Die Kraft wahrer Demut

Der Herr begann mir den Wert wahrer Demut schon vor Jahren zu zeigen - nach meiner Sturm- und Drangzeit; aber ehe ich es richtig mit bekam, hatte ich einen Ruf vom Herrn auf meinem Leben, ein Werkzeug von IHM zu sein. Als ich meine Bibel las, kam ich zu 4. Mo. 12,3; und der Herr stoppte mich und sagte:
"Kannst du verstehen, dass Moses der demütigste und sanftmütigste Mensch in seiner Generation war?"
"Ja, Herr. Ich sehen dies ganz deutlich in diesen Versen: `Der Mann Moses aber war sehr demütig, mehr als alle Menschen, die auf dem Erdboden waren.´ "
Der Heilige Geist fuhr fort: "Hast du auch verstanden, dass Moses der von mir am meisten benutzte Mensch in seiner Generation war?"
Nun bis zu diesem Moment hatte ich diese Verbindung noch nicht erkannt. Aber ich bin sicher, niemand wird leugnen, dass Moses der am meisten von Gott benutzte Mensch seiner Generation war. Und nun, stell dir vor, er war auch der sanftmütigste und demütigste Mensch, den zu damaliger Zeit die Erde getragen hat.

Als ich die Wichtigkeit der Verbindung zwischen Demut und Gebrauch für Gott begann zu verstehen, erkannte ich auch, dass das, was wahr bei Moses war, war auch wahr bei Paulus. Obwohl der Herr den Paulus gebrauchte, um viele große Dinge zur Verbreitung des Evangeliums zu tun, bestand Paulus darauf, dass er der geringste unter allen Aposteln ist:
1. Kor. 15,9: "Denn ich bin der geringste der Apostel, der ich nicht würdig bin, ein Apostel genannt zu werden...".

Paulus war demütig, weil er erkannte, dass es nur die Gnade Gottes in ihm und durch ihm war, die ihm dazu befähigte das zu tun, was er getan hatte. Paulus entdeckte eine mächtige Wahrheit:

Der Grad deiner Demut bestimmt die Grenzen deiner Verwendungsfähigkeit für das Reich Gottes !

Um es einfach zu sagen, wenn du darüber stolz bist, wie weit du im Leben gekommen bist, dann gehst du nicht mehr weiter. Wenn du im Stolz gefangen bist über dem, was du derzeit besitzt oder was du erreicht hast, kann dir Gott nicht mehr geben. ER wird es nicht . Du bist nicht qualifiziert genug. Und ich spreche hier von all den wunderbaren Dingen Gottes wie die Gnade vom Herrn, die Beziehung zu IHM, die Salbung Gottes, Seine Versorgung für uns etc. Freunde, wenn ihr die wahre göttliche Demut verlasst, dann seid ihr sehr weit von jedweder Nutzbarkeit für Gott! Wenn du dich von dieser Demut entfernst, dann kann Gott in deinem Leben nichts hinzufügen. ER kann dich nicht wachsen lassen. So lerne, den Stolz aus deinem Leben zu entfernen und in Sanftmut und Demut zu wandeln; dies ist auf keinen Fall nur eine leichte religiöse Übung, sondern diese Lebenshaltung (=Stolz raus, Demut rein) wird genau jenen Unterschied machen, inwieweit du im Glauben vorwärts schreiten wirst und inwieweit dich Gott segnen kann.

Wenn du anfängst, genauestens Wert darauf zu legen, was der Herr für dein Leben bereit hat und du beginnst für mehr Gnade Gottes, intensivere Beziehung zu IHM, stärkere Salbung Gottes und mehr Gottes Versorgung und Fürsorge in deinem Leben zu glauben, wenn du dabei aber nicht in echter unverfälschter Demut genauso wächst, dann wirst du gegen einen riesigen Block anrennen - die GRENZE. Wenn du deinen eigenen Stolz nicht beiseite legen kannst, wirst du damit selbst ein Limit für dich setzen, in dem, was Gott für dein Leben tun kann.

Wenn du nicht weißt, wie du Stolz erkennen kannst und du damit umzugehen hast, kann der Stolz in deinem Leben deinen Untergang bedeuten. Wenn wir so leben wollen, dass Gott voll Seine Ressourcen und Seine Salbung auf unser Leben ausgießen kann, dann werden wir auf einen solchen Weg gehen müssen, dass um so größer Seine Segnungen für uns werden, desto mehr Güte und Dankbarkeit sollte bei uns wachsen und damit für andere sichtbar sein (=Frucht). Weil wir nun wissen, wie dies funktioniert: Indem, wenn wir wachsen auch die echte Demut in uns mehr zunimmt.

So fordere ich dich dringend auf:

Überprüfe dein Herz!

Mache einen geistlichen Check-up (=Prüfung)!
Wenn du dabei Stolz in deinem Leben erkennst, verachte ihn und lass nicht zu, dass dieser Stolz Einfluss auf irgendein Gebiet deines Lebens gewinnt. Widerstehe dem Stolz, dass er in keiner Weise Wurzeln in deinem Leben schlagen kann!
Wenn du die Begrenzungen, die der Stolz geschaffen hat, in deinem Leben beseitigst, dann wirst du aus dem Staunen nicht mehr herauskommen, wie der Herr Seine Gnade über dich ausgießen wird und wie ER dich benutzen wird für Sein Reich, wo immer du auch hingehen magst.

- BVOV vom November 2000 - von Keith Moore Ministr. - Alle Rechte - Übersetzung: Dr. med. Mathias Kropf -

PS: Keith Moore ist ein reisender Evangelist und Prediger und Gründer von "Moore Life Ministries". Wenn sie mehr Informationen wünschen, dann schreiben sie an: Moore Life Ministries, P. O. Box 2500, Broken Arrow, Oklahoma 74013.

nach oben



     © 2004 by Dr. med. Mathias Kropf created by symweb gmbh, Leonberg