|
|

Allgemeinarzt - Naturheilkunde - Chirotherapie - Umweltmedizin

Dr. med. Mathias Kropf, Allgemeinarzt,
Naturheilkunde, Chirotherapie, Umweltmedizin
Falkenstraße 2, 91244 Reichenschwand
|
 |
Ein Beschwerdekomplex, der das Bewegen der Beine des Betroffenen vor allem nachts unwiderstehlich macht und oft so beschrieben wird: "es ist wie ein Kriechen oder Krabbeln, wie Nadeln oder Ameisen, die in den Beinen herumkrabbeln."
Etwa 2-5% der Bevölkerung leiden unter RLS. Es liegt oft eine familiäre Häufung vor. Bei Kindern wird RLS oft als "Wachstumsschmerzen" und bei Schwangeren als "Beinkrämpfe" verkannt.
RLS wird schlechter im Alter. Eine Theorie besagt, dass RLS im Gehirn mit einem Dopaminmangel im Zusammenhang steht. Dopamin ist ein sogenannter Transmitter, das heißt Botenstoff für die Übertragung der Nervenimpulse im Gehirn. Wenn das chemische Gleichgewicht im Gehirn gestört ist, kann das möglicherweise mit eine Ursache für RLS sein. Diese Theorie scheint sich dadurch zu bestätigen, dass Medikamente, die Dopamin im Gehirn freisetzen RLS lindern können. Derartige Medikamente werden zum Beispiel bei der Parkinson-Krankheit erfolgreich eingesetzt.
Das RLS wird manchmal durch einen Folsäuremangel ausgelöst:
in solchen Fällen kann der tägliche Verzehr von Spargel-, Spinat- oder Grünkohlsaft bereits ausreichen, um die Beine nachts stillzulegen (selbst täglich frisch pressen!). Günstig ist die gleiche Menge folsäurehaltigen Saft mit Karottensaft
zu mischen oder dunkelgrüne Blattgemüse als Salat essen!
Eine weitere Ursache für RLS kann Eisenmangel sein! Lassen Sie sich von Ihrem Arzt den Eisenwert bzw. Ferritinwert im Blut bestimmen; ist dieser im Grenzbereich bzw. unter der Norm lohnt sich ein Versuch mit einem Eisen(II)-präparat. Beachten Sie aber dabei, dass Sie die Ursache dieses Eisenmangels in Zusammenarbeit mit Ihrem Arzt abklären lassen. Er überwacht auch durch Laborkontrollen Ihre Eisenergänzung.
Ebenfalls günstig bei RLS kann sich eine hochdosierte Vitamin E Therapie auswirken (2000 IE / Tag). Diskutiert wird hier eine Schutzwirkung auf die Chemie des Gehirns (Transmitter) durch sein antioxidatives Potential.
Ebenfalls wichtig ist ein ausreichender Magnesiumspiegel (im Blut nur grob meßbar!). Auch hier kann mit Tabletten, besser aber mit entsprechender Frischkost (Gemüse, Obst, Säfte) nachgeholfen werden.
Auch die anderen Mineralien für die Muskelfunktion sind nicht zu vernachlässigen, wie Kalium, Calcium, Natrium. Diese sind ebenfalls orientierend durch eine Blutuntersuchung meßbar.
Aus unserem Patientengut haben wir auch sehr gute Rückmeldungen durch die Einnahme von Melatonin (einem sehr starken Antioxidans) verbunden mit L-Tyrosin (Aminosäure). Bezugsquellen im Ausland (Niederlande, USA) möglich; aber bitte nur in Absprache mit einem fachkundigen Arzt anwenden! Dieser sollte Sie auch über mögliche Risiken und Dosierungen dieser Medikamente aufklären! Der Spiegel von Melatonin kann im Blut bestimmt werden (keine Kassenleistung; ca. 28,- €).
Fragen Sie uns auch nach den praxisinternen Infusions- und Behandlungskonzept - wir geben Ihnen gern nähere Informationen!
Meiden Sie Koffein, schwarzen Tee und Zucker - sie entziehen Ihrem Körper wichtige Nährstoffe wie Eisen, Folat, Mineralien.
Ebenso schlecht bei RLS ist Rauchen (Nikotin) und Alkohol!
Meiden Sie ebenso den regelmäßigen Gebrauch von
Schlafmitteln - sie führen nur zur Gewöhnung bzw. Abhängigkeit!
Ein kurzes kaltes Fußbad abends kann Linderung bringen; andere Patienten mögens eher warm (Wärmflasche an die Unterschenkel). Probieren Sie es aus, was Ihnen gut tut!
Versuchen Sie abends eine Massage Ihrer Beine zum Beispiel mit Teebaumöl, Lavendel-, Estragonöl oder Kamillenöl. Lavendelöl gilt als ein Geheimtip bei Beinkrämpfen!
Aspirin vor dem Schlafengehen bringt bei manchen Linderung!
Unser Praxisteam wünscht Ihnen einen guten Behandlungerfolg!
Zurück zu "Aktuelles"
|
nach oben
 |
|

|