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Allgemeinarzt - Naturheilkunde - Chirotherapie - Umweltmedizin

Dr. med. Mathias Kropf, Allgemeinarzt,
Naturheilkunde, Chirotherapie, Umweltmedizin
Falkenstraße 2, 91244 Reichenschwand


Tipps bei Hühneraugen und Schwielen


Hühneraugen und Schwielen bestehen aus abgestorbenen Hautzellen.Sie entstehen meist durch Druck bzw. Reibung zwischen benachbarten Zehen. Schwielen sind ein Schutzmechanismus unseres Körpers - je stärker der Druck, desto größer die Schwielen.

Wenn Schwielen einen harten Kern gebildet haben, heißen sie Hühnerauge. Hühneraugen bleiben im Fußbereich weich durch den Fußschweiß (zum Beispiel im Zehenbereich). Harte Hühneraugen am Fuß sind oft sehr schmerzhaft.

Hände weg von scharfen Instrumenten, das heißt versuchen Sie nicht selbst Hühneraugen und Schwielen mit Rasierklinge, Schere oder ähnlichen Instrumenten zu entfernen. Die Infektionsgefahr ist zu groß - besonders für Diabetiker wegen der schlechten Durchblutung!

Vorsicht auch bei Hühneraugenpflastern! Pflaster oder entsprechende Lösungen nur auf die betroffene Stelle auftragen und nicht auf die umgebende gesunde Haut! Zweimal wöchentliche Anwendung von salizylsäurehaltigen Pflastern reicht in der Regel.

Oft hilft auch ein warmes Fußbad mit Bittersalz. Vor allem dann, wenn auch der Schleimbeutel am Fuß mitbetroffen ist. Ebenso günstig kann bei Schwielen ein warmes Kamillenfußbad wirken! Die braunen Flecke an der Haut gehen nach dem Fußbad leicht mit Wasser und Seife weg. Außerdem kann man nach diesem warmen Fußbad die oberen Hautschichten vorsichtig mit einer Hornhautfeile oder mit einem Bimsstein abrubbeln. Diese Methode aber nur bei weichen Hühneraugen anwenden. Anschließend eine gute Handcreme auf die gerubbelten Stellen auftragen. Wer keine Zeit zum Fußbad hat kann die Methode mit Hornhautfeile bzw. Bimsstein auch nach jedem täglichen Duschen durchführen.

Aloe als Salbe oder Creme kann Hühneraugen, Schwielen und Hornhaut an den Füßen weicher machen (Vorsicht bei Allergie).

Ein sehr guter Tipp sowohl bei Warzen als auch bei Hühneraugen ist die Propolis-Tinktur. Hühneraugen 2 x täglich mit Propolis Tinktur betupfen (rezeptfrei erhältlich in Apotheken / Drogerien) - oft schon nach einer Woche Erfolge!

Auch Ameisensäure (Acid. formicicum) kann Hornhaut aufweichen! Eine Rezeptur dazu haben wir - fragen Sie uns!

Hausmittel bei Schwielen: mischen Sie einen Teelöffel Zitronensaft, einen Teelöffel Kamillentee und eine zerdrückte Knoblauchzehe. Diese Mischung mehrmals täglich auf das Hühnerauge bzw. Schwielen auftragen. Das hilft, die Schwielen und Hühneraugen leichter aufzuweichen.

Ein Tip bei hartnäckigen Schwielen: 5-6 Aspirintabletten zu Pulver zerstampfen und mit einem halben Teelöfffel Wasser und Zitronensaft mischen. Die Paste auf die verhärteten Hautstellen auftragen, den Fuß in eine Plastiktüte stecken und in ein warmes(!) Handtuch mindestens zehn Minuten einwickeln. Anschließend den Fuß auspacken und die betreffende Hautstelle mit Bimsstein behandeln und mit Salbe (zum Beispiel Lanolinsalbe) nachbehandeln.

Bei weichen Hühneraugen sollten Sie zwischen die Zehen entsprechende weiche Schaumstoffteile klemmen (gibt es in Apotheken / Sanitätshaus). Auch passende Silikonstücke sind beliebt (Drogerie/Apotheke), da sie perfekte Anpassung Ihres Fusses ohne Druck ermöglichen. Eine weitere einfache Methode zur Druckentlastung ist, ein kleines Mullstück auf die betreffende Stelle zu legen und mit einem Baumwollstück abzudecken.

Vorsicht bei hohen Absätzen für die Frauen - denn die Zehen werden auf viel zu engem Raum zusammengequetscht. Deshalb Schuhe individuell anpassen: zwischen Fuß und Schuh sollte ein Daumen Platz sein + maßgeschneiderte Sohlen tragen, die man zusätzlich an den bekannten Druckstellen mit 3mm dicken Schaumstoff, Filz oder Silikon (Fa. Bort) selbst unterpolstern kann.

Unser Praxisteam wünscht Ihnen einen guten Behandlungerfolg!



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